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Brandora to B | 9. Dezember 2019

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Der Blick in die Christbaumkugel

Der Blick in die Christbaumkugel

Vor einem wirtschaftlichen Abschwung müssen sich Händler für das diesjährige Weihnachtsgeschäft nicht sorgen. Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) bleiben die Deutschen spendabel und wollen dieses Jahr im Schnitt 281 Euro für Geschenke ausgeben. 

Ernst & Young führte eine repräsentative Telefonumfrage vom 10. bis 28. Oktober 2019 unter 1.000 erwachsenen Verbrauchern in Deutschland durch, deren Ergebnisse nun vorliegen. 

Geschenkgutscheine boomen – und sind lukrativ für den Handel

Die Nummer Eins unter den Weihnachtsgeschenken sind nach wie vor Gutscheine und Geldgeschenke: 56 Prozent der potentiellen Schenker wollen Geld oder Gutscheine unter den Christbaum legen. Ob der Grund dafür in mangelnden Geschenkideen, erhöhter Bequemlichkeit  für den Käufer oder einfach einem lösungsorientierten Ansatz für den Beschenkten liegt, bleibt offen…

Auch der Handel kann sich über diesen Trend  freuen: zum einen sorgen einzulösende Gutscheine für mehr Publikumsverkehr „zwischen den Jahren“, zum anderen werden erfahrungsgemäß viele Gutscheine gar nicht eingelöst – für die Händler also ein lukratives Geschäft.

Deutsche kaufen Weihnachtsgeschenke gerne im Fachhandel

Durchschnittlich will jeder Verbraucher 92 Euro in Fachmärkten oder Fachgeschäften ausgeben (Vorjahr: 91 Euro). Rückläufig sind hingegen die Budgets für das Online-Shopping: Nach 88 Euro im Vorjahr sinkt der Wert in diesem Jahr auf 83 Euro. Der Rückgang ist auf Verschiebungen bei den Geschenkpräferenzen zurückzuführen. So verzeichnen in diesem Jahr die Geschenkkategorien Events, Veranstaltungen und Reisen deutliche Einbußen – derartige Geschenke werden vorwiegend im Internet gekauft.

Frauen sind die relevante Zielgruppe für die Spielwarenhandel

Dies kann man lt. der Umfrage an zwei Faktoren festmachen: Zum einen sind Frauen dazu bereit allgemein mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben, der Durchschnitt liegt bei 285 Euro. Zum anderen planen Frauen mehr Geld für Spielwaren auszugeben als Männer.

Im Gegensatz zu Alleinstehenden oder Käufer mit Lebenspartner sind Familien mit Kindern dazu bereit am meisten Geld in Weihnachtsgeschenke zu investieren. 392 Euro kalkulieren Familien für Weihnachtsgeschenke ein. Spielwaren werden 2019 vor allem im Fachmarkt, im Internet und in Supermärkten gekauft.

Ob sich die Umfrage in den tatsächlich generierten Weihnachtsumsätzen widerspiegelt, wird man sehen – fest steht, dass Weihnachten nach wie vor die wichtigste Jahreszeit für den Spielwarenhandel bleibt und der Handel mit vielen ansprechenden Weihnachts-Spots und Werbung für Kunden und Umsatz wirbt.