Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Brandora to B | 8. Dezember 2019

Nach oben scrollen

Oben

Kiddy-Mitarbeiter stellen Insolvenzantrag

Kiddy-Mitarbeiter stellen Insolvenzantrag

Bereits im Sommer 2018 beantragte der Kindersitz-Hersteller aus Hof ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ein chinesisches Joint-Venture riss Kiddy mit in die Tiefe. Vor einem Jahr schien die Kuh vom Eis. Man verbreitete Optimismus. Nun vermeldet der „Nordbayerische Kurier“ jedoch die erneute Hiobsbotschaft.

Das Insolvenzgericht Hof beendete das vorangegangene Insolvenzverfahren im August 2018. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Probleme, die laut der damaligen Geschäftsführung Bettina Würstl und Gunther Neef von Problemen in der Schwestergesellschaft Kiddy Shanghai rührten, übewunden.

Wie verschiedene Medien jedoch übereinstimmend berichten, gibt es seit geraumer Zeit wieder Gerüchte in Hof: Die Mitarbeiter hätten seit zwei Monaten kein Gehalt erhalten – und die Firmenzentrale sei seit mindestens zwei Wochen verwaist. Bettina Würstl, derzeit alleinige Geschäftsführerin bei Kiddy, teilte dem „Nordbayerischen Kurier“ telefonisch mit, das Unternehmen suche einen Käufer, sie wolle jedoch die Situation nicht weiter kommentieren.

Auf Anfrage des Blattes teilte das Hofer Gericht mit, dass nach dem Insolvenzantrag der Mitarbeiter nun ein Schreiben mit der Bitte um Stellungnahme an Kiddy gegangen wäre. Hierfür hätte das Unternehmen nun zehn Tage Zeit.